Bundesasyllager und beschleunigte Verfahren: Isolation und Augenwischerei

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Gefunden im augenauf-bulletin Nr. 101

Jetzt ist das neue, beschleunigte Asylverfahren schweizweit eingeführt, – mit gekürzten Verfahrens- und Rekursfristen sowie der Kasernierung der Asyl suchenden Menschen in Bundeszentren. augenauf hat diese x-te Verschärfung im Asylgesetz samt Lagerpolitik (siehe augenauf-Bulletins Nr. 76 bis 81) wiederholt kritisiert. Die Kritik gilt nach wie vor, die Befürchtungen haben sich bestätigt und neue sind dazugekommen.

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Mediawatch: Normalisierung der Rechten in der NZZ

Die NZZ publizierte in den vergangenen Wochen und Monaten vermehrt noch rechtere Artikel und fiel mit rassistischen, antifeministischen und diffamierenden Positionen auf, die abstruse Argumente von Rechten und Neonazis untermauern und legitimieren. Höchste Zeit, die als qualitativ höchststehend bewertete1 deutschsprachige Tageszeitung der Schweiz einer Analyse zu unterziehen.

von Emil Spotter (BFS Zürich) gefunden auf sozialismus.ch „Mediawatch: Normalisierung der Rechten in der NZZ“ weiterlesen

Im Namen der Frauenrechte? Feministischer Nationalismus und Neoliberalismus

Sara R. Farris ist eine marxistische Feministin die zu feministischem Nationalismus forscht. Sie hat das Buch In the Name of Women‘s Rights geschrieben, das 2017 erschien. Wir haben hier einen Vortrag übersetzt den sie in Frankreich gehalten hat um ihr Buch vorzustellen. Das Original ist hier zu finden.

Ich habe mir gedacht damit zu beginnen, euch ein wenig davon zu erzählen was mich dazu gebracht hat dieses Buch zu schreiben. Im 2011 lebte ich in Deutschland und habe mit ein paar Kolleg*innen eine Konferenz zum Thema der Verwendung feministischer Ideen durch die Rechte organisiert. Das Buch über Homonationalismus von Jasbir Puar [1] war ein paar Jahre früher erschienen und hat zu einer wichtigen Debatte über das Zusammenspiel der Schwulen- und LGBT-Bewegung mit dem amerikanischen Nationalismus und der Islamophobie in den USA geführt. In Europa habe sich verschiedene Feministinnen und Soziologinnen gefragt, wie die rechtsextremen Parteien versuchen uns weiszumachen, sie beschäftigten sich mit Frauenrechten und wollten den Islam bekämpfen, um diese Rechte zu verteidigen.

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Wer sind die unseren? Eine Absage der Gilets Jaunes an den Nationalismus

Übersetzt aus dem französischen, erschienen in Jaune Nr. 2 | jaune.noblogs.org

Seit Beginn der Bewegung der Gilets Jaunes gibt es eine gewisse Konkurrenz zweier Symbole auf den besetzten Kreiseln: Die gelben Warnwesten und die blauweissrote Fahne. Natürlich würden es viele nicht so sagen. Sie würden sagen, die Fahne sei das Symbol des französischen Volkes wobei die gelbe Weste das Symbol des Kampfes sei und sich die beiden also ergänzen würden. Und es stimmt, dass beide Symbole für die, die sie tragen, Zeichen dafür sind, dass sie sich um etwas Gemeinsames versammeln. Aber es handelt sich um verschiedene Arten der Gemeinschaft.

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Frontex wird Grenzpolizei

Gefunden auf cilip.de,Titelbild ebenfalls von dort

Die EU-Kommission hat einen neuen Verordnungsvorschlag für eine „gestärkte und voll funktionsfähige“ Agentur für die Grenz- und Küstenwache (EBCG) vorgestellt.[1] Die aus der Grenzagentur Frontex hervorgegangene EBCG erhielte demnach eine ständige Eingreiftruppe von 10.000 BeamtInnen und könnte mit eigenen Schiffen und Flugzeugen wie eine „echte Grenzpolizei“ handeln. „Frontex wird Grenzpolizei“ weiterlesen

Autoritärer Populismus als neoliberale Krisenbewältigungsstrategie

In der PROKLA vom Mai 2018 gibts einen sehr lesenswerten Artikel über die Neuformierung des rechten Gesocks in den letzten Jahren in Europa und was das mit der Weiterführung neoliberalen Herrschens mit autoritären Mitteln und der Spaltung der Rechtsbürgerlichen zu tun hat. Hier der direkte Link: Autoritärer Populismus PDF

Für diejenigen dies lieber hören als lesen, hier ein Video wo der Autor den Artikel zusammenfasst:

Der Wille zum Rassismus. Wie Basler Guggen und Schweizer Medien gegen die Vernunft Front machen

Gefunden auf www.ajour-mag.ch

Kürzlich marschierten Hunderte Traditionsfanatiker*innen durch Basel – für ihr vermeintliches Recht rassistisch zu sein. Den für die Schweiz neuartigen rechten Marsch ausgelöst hatte eine öffentliche Kritik an der rassistischen Symbolik einiger Basler Fasnachtsgruppen. Zeit für eine Nachbetrachtung.

„Der Wille zum Rassismus. Wie Basler Guggen und Schweizer Medien gegen die Vernunft Front machen“ weiterlesen