antira-Wochenschau: Feuer und Steine gegen Geflüchtete, drohender Faschoputsch in Brasilien, Befreiung und Zorn am 8. Mai

Bild: In Nordgriechenland steckten Menschen ein Hotel in Brand, damit darin keine (flüchtenden) Migrant*innen einziehen können

Podcast der Antira-Wochenschau

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Nachgefragt: Bezahlen Basel, Bern und Luzern während Corona finanzielle Nothilfe an Sans-Papiers?

Wegen Corona kündigten zahlreiche Firmen und Haushalte ihren angestellten Sans-Papiers fristlos. Ohne das geringe Einkommen gerieten viele Sans-Papiers direkt in eine finanzielle Notlage. In der Stadt Zürich wurde eine Art Lösung für diese Situation gefunden. Das städtische Sozialdepartement bezahlt für die betroffenen Sans-Papiers eine finanzielle Nothilfe. Bzw. leitet sie Geld an die Zürcher Anlaufstelle für Sans-Papiers, die es dann direkt an die Sans-Papiers weiterleitet. Es handelt sich dabei nicht um einen einmaligen Betrag, sondern um Geld «in dem Umfang, den es jetzt braucht», sagt das Sozialdepartement gegenüber den Medien. Laut Studien leben in der Stadt Zürich 20000 Sans-Papiers.

antira.org hat in den Städten Basel, Bern und Luzern nachgefragt, wie es dort mit der staatlichen Unterstützung vom Sans-Papiers in Corona-Not aussieht. Hier Ihre Antworten auf unsere Fragen.

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IsolationWatch: COVID-19, Lagerpolitik und das aktive Versagen eines rassistischen Staates – eine Bilanz der letzten Wochen aus Zürich

Schon zu Beginn des Eindämmungsplans des Corona-Virus wurde wieder einmal deutlich, dass die Bewohner*innen der verschiedenen Lager des
Schweizer Migrationsregimes Bedingungen ausgesetzt sind, die sie gefährden, Unmündigkeit erzeugen und sie als schützenswerten und Teil der Schweizer Bevölkerung weiterhin völlig ausklammern. Die vom Bundesamt für Gesundheit vorgegebenen Schutzmassnahmen sind aufgrund derPlatz- und Hygienebedingungen in den Lagern nicht umsetzbar.
Klar ist, dass diese Strukturen, die durch Jahrzehnte rassistische Migrationspolitik gewachsen sind, sich durch die globale Pandemie zuspitzen. Unsere Kritik an diesen Bedingungen, unsere radikalen Forderungen nach Veränderung der Lebensbedingungen und Möglichkeit zur Selbsbestimmung von asylsuchenden und abgewiesenen Menschen, verstärken sich angesichts dieser Situation nur. 

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