Klassenrassismus

19. Mai 2019
Die profitorientierte ORS AG verwaltet neu auch Sozialhilfebezieher*innen
Wenn im Asylbereich mit der ORS AG gespart werden kann, soll das auch im gesamten Sozialbereich möglich sein. Das dachte sich die Gemeinde Egnach im Kanton Thurgau und beauftragte die ORS AG mit der Betreuung von Sozialhilfebezieher*innen. Die Firma mit Sitz in Zürich wurde 1992 gegründet und beschäftigt schweizweit bereits 800 Mitarbeiter*innen. Da sie profitorientiert arbeitet, hat Geld im Zweifelsfall immer eine höhere Bedeutung als die Bedürfnisse der betreuten Personen oder die Arbeits- und Lohnbedingungen des Personals. Die Vermutung, dass die Herrschenden im Asylbereich an Rassismusmarginalisierten neue Formen der Menschenverwaltung testen, um sie dann auf andere Gruppen auszuweiten, scheint zuzutreffen.
https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/kreuzlingen/egnach-geht-bei-der-integration-neue-wege-und-macht-mit-sozialhilfebezuegern-eine-harte-aber-faire-schule-ld.1117739

6. April
Schweizer Milliardär spendete der AfD 150’000-Franken
In einem Rechercheverbund WDR, NDR, «Süddeutscher Zeitung» und Tamedia wurde aufgedeckt, dass Henning Conle 2017 die AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel mit 150’000 Franken unterstützte. Da in Deutschland Parteispenden aus einem Nicht-EU-Land verboten sind, wenn sie mehr als 1000 Euro betragen, ermittelt die Staatsanwaltschaft in Konstanz.
Den Conles gehört die Zürcher Immobilienverwaltung «Miwo», die über 2500 Mietwohnungen in der Schweiz betreut. Die Zeitschrift «Bilanz» gibt das Vermögen der Conles mit 1 bis 1,5 Milliarden Franken an. Die 150‚000 Frankenspende ist für Conle daher ein Nasenwasser.
https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/zuercher-immobilienmogul-und-svpgoenner-spendete-fuer-weidel/story/28350679