Aktion: Eingegrenzt in Uster

Aktionstag zur Situation in den Zürcher Notunterkünften
Sonntag, 14. Mai 2017: 13–17 Uhr Stadtpark Uster, ab 18 Uhr Salon Bastarde (Abendessen & Programm)

In Uster befindet sich eine der fünf Notunterkünfte (NUK) im Kanton Zürich. Es handelt sich um einen unterirdischen Zivilschutzbunker am Waldrand, direkt neben der Autobahn und unter einem Schiessstand. Untergebracht sind hier ca. 60 Männer. Viele von ihnen haben eine Eingrenzung auf das Gemeindegebiet Uster.
Am Sonntag, den 14. Mai veranstaltet das Bündnis „Wo Unrecht zu Recht wird…“ gemeinsam mit Bewohnern der NUK Uster einen Aktionstag im Zentrum der Stadt. Ziel ist es die Bevölkerung von Uster über die Situation in den Notunterkünften zu informieren und ein gemeinsames öffentlich sichtbares Zeichen gegen Zwangsmassnahmen und Entrechtung und für mehr Solidarität und Widerstand zu setzen.

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Aufruf: Bässlergut einreissen, nicht erweitern

Demo am Samstag 27. Mai 2017 17 Uhr Dreirosenpark Basel

Das Gefängnis Bässlergut steht schon lange am Rande der Langen Erle. Es steht für ein menschenverachtendes Migrationsregime sowie für die Kontrolle und Inhaftierung von Menschen, die den Kategorien und Normen dieser Gesellschaft nicht entsprechen oder sich über diese hinwegsetzen. Gleich neben dem Gefängnis befindet sich das sogenannte Empfangs- und Verfahrenszentrum für neu ankommende Asylbewerber*innen, das in Zukunft zu einem Bundeslager umfunktioniert wird. Dieser Name täuscht nicht darüber hinweg, dass es darum geht, Menschen in Lager unterzubringen, um sie unter stetiger Kontrolle zu halten, während sie in schützenswerte und verwertbare, in abschiebbare und überflüssige Menschen eingeteilt werden. Von denjenigen, die von der Schweiz nicht akzeptiert werden, oder sich gegen die komplette Kontrolle über ihr Leben zur Wehr setzen, werden einige direkt ins Bässlergut transferiert, wo sie bis zu ihrer Ausschaffung eingesperrt bleiben. Diejenigen, die einen Asylstatus erhalten, werden gezwungen, sich in eine Konsum- und Leistungsgesellschaft zu integrieren, die auf Ausbeutung und Unterdrückung von Schwächeren beruht. Von ihnen wird erwartet, die vorgegebenen Gesellschaftsnormen noch stärker zu verinnerlichen als ihre anderen Mitglieder. Weiterlesen

Flyer: Kampf gegen Faschismus und Krieg

Brexit, Trump, Erdogan oder Le Pen sind nur die bekanntesten Erscheinungsformen eines weltweiten reaktionären Nationalismus und einer ungehemmten Kriegspolitik. Im Kapitalismus führt die Globalisierung eben nicht zu Fortschritt und Frieden, sondern zur verschärften Konkurrenz zwischen den Kapitalfraktionen  und Kriegen um politisch-ökonomische Einflussphären und Rohstoffe. Viele dieser Kriege werden nur noch am Rande zur Kenntnis genommen.  Im Jemen zerbomben die Saudis mit tatkräftiger Unterstützung der USA systematisch das ganze Land. Der 16-jährige Krieg in Afghanistan, für den deutschen Imperialismus ein sicheres Rückkehrland für Flüchtlinge, wird erst mit dem Abwurf der grössten Bombe durch die USA seit dem zweiten Weltkrieg wieder zur Kenntnis genommen. Krieg und Tote stören den kapitalistischen Alltag nur, wenn Flüchtlinge diese mörderische Politik wieder in Erinnerung rufen – auch ihnen gilt selbstverständlich unsere Solidarität. Nicht nur am 1. Mai muss der Kampf gegen Krieg und soziale Barbarei weltweit geführt werden, hier genauso wie in Rojava, der Türkei oder Indien.

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Solidarität: Thé devant des Foyers et Bunkers

Le collectif Perce-frontières vous invite à des thés conviviaux devant des foyers et des bunkers. Ce collectif soutient des luttes de personnes migrantes et s’est notamment engagé dans le mouvement No Bunkers et contre la fermeture insensée du foyer Frank Thomas. Le but de ces thés est de tisser des liens entre les habitant.e.s des foyers et bunkers et les autres résident.e.s genevoises, de dénoncer les conditions de vie indignes de vos lieux d’habitation et de visibiliser vos luttes. Ce sont des moments importants pour briser l’isolement que leur impose l’Hospice général, la police et l’Etat de Genève.

Prochains thés,

  • Mardi 2 mai à 18h30 devant le bunker de Versoix (rte de Sauverny 8).
  • Mercredi 10 mai, 18h30, Foyer d’Appia (avenue de Appia 11, arrêt de bus OMS).
  • Jeudi 18 mai, 18h30, bunker de châtelaine (parc de franchise, arrêt Bouchet ou châtelaine).
  • Mardi 23 mai, 18h30, au foyer des Tilleuls (chemin du bois brûlé 6, 1292 Chambésy).

Venez !

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Demo: Pegida blockieren 3.0

Nach zwei erfolglosen Versuchen probiert PEGIDA es ein drittes Mal, in Basel ihre menschenfeindliche Propaganda zu verbreiten. Der unbelehrbare Hetzer Tobias Steiger hat auf Facebook zu einer „Sprüh-Aktion“ für den Samstag, 6. Mai 2017 um 14.00 Uhr an der Heuwaage aufgerufen. Seine Kreidesprüche wurden von der Stadt verboten (siehe die Badische Zeitung ) doch es ist dennoch möglich, dass Tobias mit einer Handvoll anderer Rassist/innen einsam am Besammlungsort stehen wird. Wir müssen also mit einer Aktion rechnen.

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