antira-Wochenschau: Proteste gegen Polizeirassismus, Integrationszwang durch Asylcampisolation, Gewaltaufrufe wegen antisemitischer Hetze

Antirassistischer Rückblick auf eine Woche voller Rassismus:
Tod von George Floyd nach Polizeigewalt: Geballte Wut | F-Ausweis: Nur wer ein Sprachniveau A1 und eine 60%-Stelle vorweist, darf vom Camp wegziehen | Neues Polizeigesetz in Schwyz verabschiedet | Arbeitslosengeld für Sans-Papiers? | Calais: Restriktive Massnahmen wegen Zunahme an gelungenen Grenzpassagen? | City Card auch für St.Gallen | Zweischneidige Entwicklungsgelder gegen COVID-Folgen im Globalen Süden | Kritische Bedingungen für Gefangene in solothurner Ausschaffungshaft | Kanton Bern kürzt Gelder für vorläufig aufgenommene Personen | Sterben im Mittelmeer: Europas Rückzug bei der Seenotrettung | Corona-Verschwörungstheorien dienen als Grundlage für den Aufruf zu Gewalt gegenüber Jüd*innen | Weiterhin illegale Push-Backs aus Griechenland dokumentiert | Lieber kostenlose Essenspakete statt staatliche Hilfe | Schweizer Special Forces Einheiten und ihre Verbindung zu rechten Strukturen | Geflüchtete werden im Asylcamp Traiskirchen eingesperrt | Roland Schöni, Adrian Spahr, Nils Fiechter | Neonazigruppe im Raum Winterthur mit breiter Vernetzung | Solidaritätsaktion vor der US-Botschaft | Aktionen gegen die Securitas Gewalt im Bundesasyllager Bässlergut | Geflüchtete Migrant*innen reichen Strafanzeige gegen Mario Fehr ein

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IsolationWatch: Selbsttötung in einem Berner Asylcamp

Folgende Infos haben wir vom Migrant Solidarity Network erhalten:
„Wir trauern um P.S.Am 3. Mai nahm sich ein junger Mensch in einem Asylcamp im Kanton Bern das Leben. Zuvor hatte er von den schweizer Behörden erfahren, dass sie kein Bleiberecht erteilen und ihn bei Gelegenheit gewaltvoll in die Ukraine verschleppen wollen. Gemäss unseren Informationen hat P.S. seinen Geburtstag als Todestag gewählt. Der Tod von P. S.  macht uns betroffen. Die Umstände, die es leichter machen, den Tod dem Leben vorzuziehen, machen uns wütend.
Wer seine Heimat verlassen muss, kennt die Verzweiflung. Wer – nach einer oft lebensgefährlichen Reise – im Asylcamp leben muss, kennt die Verzweiflung. Wer von Behörden die Drohung erhält, gegen den eigenen Willen gewaltvoll abgeschoben zu werden, kennt die Verzweiflung. Diese Verzweiflung kann auch tödlich enden. Wir alle wissen das und wir alle wissen, dass Seblsttötung unter diesen Umständen auch mit diesen Umständen zu tun hat. Kein Vergessen!“

antira-Wochenschau: Feuer und Steine gegen Geflüchtete, drohender Faschoputsch in Brasilien, Befreiung und Zorn am 8. Mai

Bild: In Nordgriechenland steckten Menschen ein Hotel in Brand, damit darin keine (flüchtenden) Migrant*innen einziehen können

Podcast der Antira-Wochenschau

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