SPEAK-IN: GEGEN AUSSCHAFFUNGEN NACH UNGARN

Am 18. Mai 2017 haben 10 Personen vor dem EJPD gegen Dublinausschaffungen nach Ungarn demonstriert. Ein Protestschreiben mit Beweismaterial zur Gewalt gegen Geflüchtete in Ungarn wurde dem EJPD-Sprecher Philipp Schwander überreicht. Fragen wollte oder konnte der Sprecher nicht beantworten. Nach der Übergabe informierte die Kantonspolizei, dass das EJPD Strafanzeige gegen die Demonstrierenden einreichen werde. Der Kampf für ein Ende der Ausschaffungen nach Ungarn geht weiter.

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Aktion: Eingegrenzt in Uster

Aktionstag zur Situation in den Zürcher Notunterkünften
Sonntag, 14. Mai 2017: 13–17 Uhr Stadtpark Uster, ab 18 Uhr Salon Bastarde (Abendessen & Programm)

In Uster befindet sich eine der fünf Notunterkünfte (NUK) im Kanton Zürich. Es handelt sich um einen unterirdischen Zivilschutzbunker am Waldrand, direkt neben der Autobahn und unter einem Schiessstand. Untergebracht sind hier ca. 60 Männer. Viele von ihnen haben eine Eingrenzung auf das Gemeindegebiet Uster.
Am Sonntag, den 14. Mai veranstaltet das Bündnis „Wo Unrecht zu Recht wird…“ gemeinsam mit Bewohnern der NUK Uster einen Aktionstag im Zentrum der Stadt. Ziel ist es die Bevölkerung von Uster über die Situation in den Notunterkünften zu informieren und ein gemeinsames öffentlich sichtbares Zeichen gegen Zwangsmassnahmen und Entrechtung und für mehr Solidarität und Widerstand zu setzen.

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Aufruf: Bässlergut einreissen, nicht erweitern

Demo am Samstag 27. Mai 2017 17 Uhr Dreirosenpark Basel

Das Gefängnis Bässlergut steht schon lange am Rande der Langen Erle. Es steht für ein menschenverachtendes Migrationsregime sowie für die Kontrolle und Inhaftierung von Menschen, die den Kategorien und Normen dieser Gesellschaft nicht entsprechen oder sich über diese hinwegsetzen. Gleich neben dem Gefängnis befindet sich das sogenannte Empfangs- und Verfahrenszentrum für neu ankommende Asylbewerber*innen, das in Zukunft zu einem Bundeslager umfunktioniert wird. Dieser Name täuscht nicht darüber hinweg, dass es darum geht, Menschen in Lager unterzubringen, um sie unter stetiger Kontrolle zu halten, während sie in schützenswerte und verwertbare, in abschiebbare und überflüssige Menschen eingeteilt werden. Von denjenigen, die von der Schweiz nicht akzeptiert werden, oder sich gegen die komplette Kontrolle über ihr Leben zur Wehr setzen, werden einige direkt ins Bässlergut transferiert, wo sie bis zu ihrer Ausschaffung eingesperrt bleiben. Diejenigen, die einen Asylstatus erhalten, werden gezwungen, sich in eine Konsum- und Leistungsgesellschaft zu integrieren, die auf Ausbeutung und Unterdrückung von Schwächeren beruht. Von ihnen wird erwartet, die vorgegebenen Gesellschaftsnormen noch stärker zu verinnerlichen als ihre anderen Mitglieder. Weiterlesen

Aktion: Öies Amt stinkt zum Himu!

Vor einem Jahr wurde die baskische Aktivistin Nekane verhaftet, nachdme die spanischen Behörden ein Auslieferungsgesuch gestellt hatten. Ihr wird vorgeworfen, die ETA unterstützt zu haben. Unter Folter unterschrieb sie ein Geständnis, welches sie danach widerruf. Vor zwei Wochen entschied das Bundesamt für Justiz, Nekane auszuliefern.
Am 6. April, dem Aktionstag für Nekane, entschieden wir uns, das BJ zu besuchen. Dieses Amt, welches anscheinend nur Müll entscheidet, hat nichts anderes verdient als Müll.
Euer Amt stinkt zum Himmel!

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Widerstand gegen Ausschaffungsknästebau in Basel: Zwei Implenia Autos tiefer gelegt

Das Bauunternehmen Implenia übernimmt die Bauleitung bei der Erweiterung des Gefängnis Bässlergut, bei dem bis zum Jahre 2020 78 neue Haftplätze geschaffen werden sollen. Diese Entwicklung dient dazu Menschen die, den Normen und Kategorien dieser Gesellschaft nicht entsprechen (wollen) wegzusperren und zu kontrollieren. Aus diesem Grund haben wir diese Woche zwei Implenia Autos die Reifen durchstochen. Knastprofiteure sind überall; überall angreifbar!

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Un détenu incendie sa cellule dans un centre d’expulsion

Ce dimanche 16 avril, peu après 11h du matin, un détenu enfermé dans le centre de détention administrative à Granges (VS) et en vue d’être expulsé a mis feu à sa cellule. Il y „est parvenu à l’aide d’un briquet et a été gravement blessé. Après l’arrivée des pompiers, il a été emmené en hélicoptère à l’hôpital universitaire de Genève. Sa vie est en danger.

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DEMOS in BE / ZH / BS: KEINE AUSLIEFERUNG! FREE NEKANE!

Heute Freitag, 24. März

BE: 18.00 Bahnhofplatz https://www.facebook.com/events/1146482682113678/
ZH: 19.00 Piazza Cella https://www.facebook.com/events/1789251494647827/
BS: 19.00 Claraplatz https://www.facebook.com/events/1045787235530034/

Heute wurde bekannt, dass die Schweiz Nekane Txapartegi an den
Folterstaat Spanien ausliefern will. Wir gehen dagegen auf die
Strasse! Gemeinsam gegen Folter und sexuelle Gewalt! Zeigen wir unsere
Wut über den erstinstanzlichen Entscheid des Schweizer Staates, Nekane
auszuliefern!
Freiheit für Nekane! Weiterlesen