Aktion: Eingegrenzt in Uster

Aktionstag zur Situation in den Zürcher Notunterkünften
Sonntag, 14. Mai 2017: 13–17 Uhr Stadtpark Uster, ab 18 Uhr Salon Bastarde (Abendessen & Programm)

In Uster befindet sich eine der fünf Notunterkünfte (NUK) im Kanton Zürich. Es handelt sich um einen unterirdischen Zivilschutzbunker am Waldrand, direkt neben der Autobahn und unter einem Schiessstand. Untergebracht sind hier ca. 60 Männer. Viele von ihnen haben eine Eingrenzung auf das Gemeindegebiet Uster.
Am Sonntag, den 14. Mai veranstaltet das Bündnis „Wo Unrecht zu Recht wird…“ gemeinsam mit Bewohnern der NUK Uster einen Aktionstag im Zentrum der Stadt. Ziel ist es die Bevölkerung von Uster über die Situation in den Notunterkünften zu informieren und ein gemeinsames öffentlich sichtbares Zeichen gegen Zwangsmassnahmen und Entrechtung und für mehr Solidarität und Widerstand zu setzen.

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Solidarität: Thé devant des Foyers et Bunkers

Le collectif Perce-frontières vous invite à des thés conviviaux devant des foyers et des bunkers. Ce collectif soutient des luttes de personnes migrantes et s’est notamment engagé dans le mouvement No Bunkers et contre la fermeture insensée du foyer Frank Thomas. Le but de ces thés est de tisser des liens entre les habitant.e.s des foyers et bunkers et les autres résident.e.s genevoises, de dénoncer les conditions de vie indignes de vos lieux d’habitation et de visibiliser vos luttes. Ce sont des moments importants pour briser l’isolement que leur impose l’Hospice général, la police et l’Etat de Genève.

Prochains thés,

  • Mardi 2 mai à 18h30 devant le bunker de Versoix (rte de Sauverny 8).
  • Mercredi 10 mai, 18h30, Foyer d’Appia (avenue de Appia 11, arrêt de bus OMS).
  • Jeudi 18 mai, 18h30, bunker de châtelaine (parc de franchise, arrêt Bouchet ou châtelaine).
  • Mardi 23 mai, 18h30, au foyer des Tilleuls (chemin du bois brûlé 6, 1292 Chambésy).

Venez !

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Aufruf: Keine PinkCops an der Zurich Pride 2017

Unter dem Motto „NO FEAR TO BE YOU“ versucht das Zurich Pride Festival dieses Jahr auf die Situation von LGBT-Geflüchteten aufmerksam zu machen.

Geflüchtete Menschen, unabhängig von ihrer Geschlechtsidentität oder sexuellen Präferenz, erfahren leider in der Schweiz täglich rassistisch motivierte Diskriminierungen durch Mitmenschen und durch die Polizei. So müssen sie regelmässig physische Kontrollen aufgrund ihres Äussern über sich ergehen lassen. Dabei werden sie auch mal grob und unverhältinismässig behandelt und angefasst. Wird ihr Asylgesuch abgelehnt, werden sie durch die physische Kraft von Polizist_innen (und somit auch von PinkCop!) brutal ausgeschafft. Darum finden wir: Die Polizei hat als Institution an einer Demonstration für die Rechte von LGBT-Geflüchteten nichts verloren. Und fordern deren totale Absenz!

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Aktion: Öies Amt stinkt zum Himu!

Vor einem Jahr wurde die baskische Aktivistin Nekane verhaftet, nachdme die spanischen Behörden ein Auslieferungsgesuch gestellt hatten. Ihr wird vorgeworfen, die ETA unterstützt zu haben. Unter Folter unterschrieb sie ein Geständnis, welches sie danach widerruf. Vor zwei Wochen entschied das Bundesamt für Justiz, Nekane auszuliefern.
Am 6. April, dem Aktionstag für Nekane, entschieden wir uns, das BJ zu besuchen. Dieses Amt, welches anscheinend nur Müll entscheidet, hat nichts anderes verdient als Müll.
Euer Amt stinkt zum Himmel!

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Sabotage an Bernmobil

Wir haben in der Nacht auf den 14 März die Münz- und Kartenschlitze der Bernmobilticketautomaten der grossen Hauptlinien mit Leim verklebt. Zum einen bedeutet das ‚gratis Trämli fahre‘ für alle, aber auch einen erheblichen Einnahmeverlust für Bernmobil. Zudem soll dies auch eine Warnung sein an alle modernen Sklaventreiber*innen, dies ist nicht die erste und nicht die letzte Aktion!

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Abgewiesen und eingesperrt

Übersicht der Massnahmen gegen abgewiesene Asylsuchende

Man könnte meinen, in der Schweiz gelten die gleichen Gesetze für alle, doch für eine Gruppe von Menschen wurde ein eigenes Gesetz geschaffen, das Ausländergesetz (AuG). Systematisch wird ein Teil der Menschen, welche in der Schweiz leben, ihrer Grundrechte beraubt. Am härtesten trifft es jene, die laut dem Staatssekretariat für Migration (SEM) keine Aufenthaltsberechtigung (mehr) haben. Ohne jemals eine kriminelle Tat begangen zu haben, können diese Menschen über fünfeinhalb Jahre eingesperrt werden. Sind sie nicht im Gefängnis, leben sie dank Zwangsmassnahmen und fehlenden Mitteln trotzdem nicht in Freiheit.

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