BLEIBERECHT FÜR FAMILIE ARAYA

Aktion und Übergabe eines Protestschreibens an das Staatssekretariat für Migration

7. Dezember 2016 um 12:30 Uhr vor dem SEM in Wabern.

Am Dienstag 29. November 2016 schafften die Schweizer Behörden die eritreische Familie unter Zwang nach Milano aus. Wir kritisieren die Gewalt gegen Familie Araya und protestieren dagegen, dass das SEM zuwartet, um von ihrem Selbsteintrittsrecht Gebrauch zu machen und der Familie Araya Asyl zu gewähren. „BLEIBERECHT FÜR FAMILIE ARAYA“ weiterlesen

GEFLÜCHTETE FAMILIE LANDET NACH ZWANGSAUSSCHAFFUNG IN MILANO AUF DER STRASSE

Am Dienstag 29.11.2016 schafften die Schweizer Behörden eine eritreische Familie unter Zwang von Bern via Genf nach Italien aus. Seit der Ausschaffung sind die geflüchtete Mutter und ihre drei minderjährigen Kinder auf sich selbst gestellt. Die Schweiz wäre verpflichtet gewesen, von den italienischen Behörden eine Zusicherung für eine altersgerechte Unterbringung der Kinder einzuholen. Da die Schweiz ihrer Pflicht nicht nachgekommen ist, hat sie mit der Ausschaffung der Familie A. den Art. 3 EMRK verletzt. Der EGMR hat mit dem Urteil Tarakhel gegen die Schweiz beschlossen, dass Ausschaffungen von Familien nach Italien nur dann in Übereinstimmung mit der EMRK sind, wenn entsprechende Zusicherungen eingeholt wurden. „Die Schweiz muss die Familie unverzüglich wieder zurückholen und in das Asylverfahren aufnehmen“, fordern das Solidaritätsnetz Bern, Augenauf Bern und das Bleiberecht Kollektiv Bern. „GEFLÜCHTETE FAMILIE LANDET NACH ZWANGSAUSSCHAFFUNG IN MILANO AUF DER STRASSE“ weiterlesen

"Plus jamais !" Une marche exceptionnelle pour Hervé et contre les violences policières

Gefunden auf reverse.co

En début d’après midi, sur l’esplanade de Montbenon à Lausanne, les personnes qui ont répondu à l’appel de la Marche “stop à la violence policière”, lancé sur facebook, se rassemblent gentiment. La mobilisation de la communauté noire de Lausanne est spectaculaire, certains se sont même déplacés d’autres villes de Suisse comme Berne, Neuchâtel, Fribourg ou Genève. Lorsque les discours commencent, environ une heure plus tard, on compte déjà environ 800 personnes. Parmi eux, beaucoup de parents d’enfants en bas âge, qui confient que l’histoire d’Hervé, leur “frère”, a été un déclic, comme une projection de ce qui pourrait arriver à n’importe quel noirE dans le contexte actuel. Une personne du collectif naissant, “À qui le tour ?” prononce un discours.

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Antirassistische Albträume

Gefunden auf bleiberecht.ch

Am 14. November 2016 wurde in Muttenz (BL) ein riesiges Bundeslager gegen Geflüchtete in Betrieb genommen. Sommarugas Lagerpolitik steht voll in der Durchsetzungsphase. Derzeit häufen sich Meldungen zu Eröffnungen von Bundeslagern. Die Bundeslager sind keine Willkommensorte. Es sind Orte des Rassismus. Sie sind nötig um Geflüchtete die bereits angekommenen Geflüchteten effizient zu verwalten. Sie rasch abzulehnen, effektiv auszuschaffen und ankommende Flüchtende abzuschrecken.

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Rassemblement contre l'extrême-droite

Gefunden auf solidaritéS Genève

Alain Soral a prévu de tenir samedi 12 novembre une conférence à Genève (le lieu exact est tenu secret pour l’instant). Fondateur du groupuscule Egalité et Réconciliation, il s’inscrit dans une tradition fasciste qui répand une idéologie raciste, sexiste et homophobe.
Il serait accompagné de Imran Nazar Hosein, un imam ultra réactionnaire. Les deux ont en commun d’appeler à une alliance des catholiques et musulmans pour lutter contre la « communauté juive organisée».
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No Border, No Nation – Solidarität mit den Bewohner*innen des «Dschungels» in Calais!

Rund 80 Menschen zogen heute durch die Berner Innenstadt um gegen die Räumung des «Dschungels» in Calais zu protestieren. Bein Kornhausplatz wurde zudem ein Transparent für Bewegungsfreiheit für alle gehängt. Im Folgenden der Text, der an zahlreiche Passant*innen verteilt wurde:

Am Montag, 24 Oktober 2016, begann die Polizei den «Dschungel» in Calais – ein selbstorganisiertes Camp von geflüchteten Menschen an der französischen Grenze zu Grossbritannien – gewaltsam zu räumen. Dabei werden die ca. 1`300 Polizist*innen von 2`000 privaten Sicherheitskräften unterstützt. „No Border, No Nation – Solidarität mit den Bewohner*innen des «Dschungels» in Calais!“ weiterlesen

Solidemo mit den Menschen in Calais!

Am Donnerstag 3.11 um 19 Uhr beim BHF Bern demonstrieren wir in Solidarität mit den geflüchteten Menschen des “Dschungels” in Calais.
Kommt zahlreich am Donnerstag 3.11. um 19 Uhr zum Bahnhofplatz in Bern!
Am Montag, 24. Oktober 2016, begannen über tausend Polizist*innen mit Unterstützung von zweitausend privaten Sicherheitskräften den “Dschungel” in Calais zu räumen. Die Bewohner*innen des Camps wurden gewaltsam vertrieben und teils in staatliche Lager und Knäste verschleppt. Viele versuchen jedoch rund um Calais sowie in anderen Städten wie Paris neue, selbstorganisierte Camps aufzubauen, welche die Polizei stetig zu räumen versucht.
In Solidarität mit den betroffenen Menschen tragen wir den Protest gegen das Grenzregime Europa wie auch gegen Staaten und Nationen im Allgemeinen auch in Bern auf die Strasse!
…gefunden auf http://ch.indymedia.org

Zu den Angriffen auf Vincis Tochterfirmen in Bern und Luzern

Calais, Nordfrankreich (gefunden auf ch.indymedia.org)
Seit Jahren wohnen hier mehrere tausend Menschen zusammengerottet in einem Camp. Sie leben vorwiegend in kleinen ungeheizten Holzhütten, manche in Zelten. Viele dieser Menschen mussten zusehen, wie Bagger grosser Baufirmen, begleitet von französischen Polizist_innen ihre Hütten plattwalzten. Zuletzt passierte das Anfang dieses Jahres, als im Januar ein äusserer Streifen des Camps und mehr als einen Monat später die komplette südliche Hälfte des Camps geräumt wurde.
Quasi nächtlich müssen sich die Bewohner_innen in dichtem Tränengas zurechtfinden, welches die Polizei von ausserhalb abfeuert, um die Menschen im Camp zu zermürben und zu demütigen. Nicht selten fallen Hütten, angezündet von den Granaten, dem Feuer zum Opfer. Wer das Camp in der Nacht verlässt, setzt sich der Gefahr aus, von Faschist_innen und Polizist_innen (je ziviler desto gefährlicher) ins Spital geprügelt zu werden. „Zu den Angriffen auf Vincis Tochterfirmen in Bern und Luzern“ weiterlesen

Report on the current situation at the border between Como, IT and Chiasso, CH

This report was compiled by activists affiliated to the Welcome to Europe network in Zurich

Eviction of the camp close to the train station
At the end of September, the authorities evicted the makeshift camp in the park close to Como San Giovanni train station, where many refugees had been sleeping and gathering. Afterwards, the people were brought to an official Red Cross/Caritas container camp close to the train station, many against their will but with no other choice. There is also a permanent police presence in the park and around the train station, where the refugees are prevented from sleeping or gathering. Therefore, many people no longer stay in Como, but in and around Milano and just travel to Como when they try to enter Switzerland.
„Report on the current situation at the border between Como, IT and Chiasso, CH“ weiterlesen