Antimuslimischer Rassismus

16. Februar 2019

Betverbot für Muslim*innen in der Öffentlichkeit
Er wolle den katholischen Priester nicht aus der Öffentlichkeit verbannen, doch vor dem Islam habe er Angst. Die für Giorgio Ghiringhelli, Initiant des rassistischen Burkaverbots, logische Folge: Ein Betverbot für Muslim*innen im öffentlichen Raum.
Mit Laizismus hat diese Forderung nichts gemein. Sie hat nichts mit dem Verhältnis von Staat und Religion zu tun, sondern zielt darauf ab, eine bestimmte religiöse Minderheit aus dem öffentlichen Raum zu verbannen.
Auch die SVP sympathisiert mit Giorgio Ghiringhellis islamophobem Gedankengut und liebäugelt mit einer Volksinitiative, die ein Gebetsverbot auf schweizweiter Ebene durchsetzen will. „Wehret den Anfängen“, fasst Walter Wobmann von der Solothurner SVP diese Idee zusammen.
„Wehret dieser rassistischen Kacke“ meinen wir. Nicht zuletzt 2009 mit dem Minarett-Verbot wurde die Idee, es gäbe „gute“ und „schlechte“ Religionen aufgebracht, um mit Gesetzen Religionen gegeneinander auszuspielen.
https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/burka-bekaempfer-will-muslimen-beten-auf-der-strasse-verbieten-134080490