Medienspiegel 10. Mai 2019

+++BERN
Sozialamt sucht Partner für die Unterbringung und Betreuung von unbegleiteten Minderjährigen des Asyl- und Flüchtlingsbereichs
Der Kanton Bern delegiert ab Mitte 2020 die operative Umsetzung der meisten Aufgaben im Asyl- und Flüchtlingsbereich an regionale Partner. Diese Aufträge wurden bereits ausgeschrieben und die Zuschläge Ende April erteilt. Die regionalen Partner sind jedoch nicht zuständig für unbegleitete Minderjährige (UM). Der Kanton Bern will, dass diese Personen auch in Zukunft ihrem Alter und ihren individuellen Voraussetzungen und Bedürfnissen entsprechend untergebracht, betreut und gefördert werden. Da ein grosser Teil von ihnen längere Zeit im Land bleiben wird, ist es wichtig, dass zusätzlich die sprachliche und berufliche Integration möglichst gut vorbereitet wird. Die Vergabe dieses Auftrages erfolgt nun im Rahmen einer gesonderten öffentlichen Ausschreibung. Die Publikation der Ausschreibungsunterlagen ist heute Freitag, 10. Mai 2019 auf simap.ch erfolgt. Der Zuschlag soll Ende September 2019 erteilt werden.
https://www.be.ch/portal/de/index/mediencenter/medienmitteilungen.meldungNeu.mm.html/portal/de/meldungen/mm/2019/05/20190510_1102_nachrichten_aus_derverwaltung
-> https://www.bielertagblatt.ch/nachrichten/kanton-bern/gesucht-betreuungspersonen-fuer-minderjaehrige-aus-dem-fluechtlingsbereich

+++THURGAU
(Autsch – Nach dem Gewinnmachen mit Geflüchteten darf die ORS das jetzt neu auch mit Sozialhilfebeziehende tun)
tagblatt.ch 10.05.2019

Egnach geht bei der Integration neue Wege und macht mit Sozialhilfebezügern «Eine harte, aber faire Schule»

Die Gemeinde Egnach arbeitet bei der Integration von Sozialhilfebezügern mit der Firma ORS zusammen. Die Erfahrungen in einem Pilotprojekt sind nach Aussagen der Beteiligten sehr gut.

Markus Schoch

Die Gemeinde Egnach ist mit der heutigen Situation nicht ganz glücklich. Sie hat zwar den gesetzlichen Auftrag, Sozialhilfebezügern nach Möglichkeit zu helfen, eine Arbeit zu finden. Doch die Realität sehe anders aus, sagt Pius Schenker, der Leiter der Sozialen Dienste. Die diversen Beschäftigungsprogramme würden den Teilnehmern vor allem eine Tagesstruktur und damit Stabilität bieten. Das sei in vielen Fällen wichtig und richtig, sagt Schenker. Aber eben nicht in allen Fällen. Es gebe auch Klienten, die alles oder fast alles mitbringen würden, um in einem Büro oder an einer Werkbank ihr eigenes Geld für den Lebensunterhalt verdienen zu können. Für sie brauche es andere Modelle.

Auf der Suche danach ist Schenker bei der Firma ORS fündig geworden, die keine Unbekannte in Egnach ist. Sie führte lange Jahre das Restaurant Traube, wo Asylsuchende und Sozialhilfebezüger mit geringer Vermittlungschance eine Beschäftigung erhielten. «Die Erfahrungen in der Zusammenarbeit waren sehr gut», sagt Schenker.

Drei Stufen auf dem Weg zu einem neuen Job

Der privatwirtschaftlich organisierte Integrationsdienstleister hat unlängst ein neues Konzept entwickelt, das den Fokus auf die berufliche Wiedereingliederung von Fürsorge-Empfängern richtet und in drei Phasen gegliedert ist: Die erste nennt sich Flying Assessment und ist eine zweitägige Standortabklärung. Danach folgt eine mindestens vierwöchige sogenannte Aufbau- und Stabilisierungsphase in einem eigenen Betrieb – im konkreten Fall dem Restaurant Egnacherhof. Roman Sturzenegger, der Leiter Arbeitsintegration bei der ORS sagt: «In dieser Zeit lernen wir den Menschen kennen. Wie er sich ins Team integriert oder auf Druck reagiert».

In einem geschützten Bereich können so Defizite aufgearbeitet werden. Gleichzeitig erhalten die Teilnehmer eine interne Schulung und werden mit Bewerbungscoaching unterstützt. Im dritten Teil des Programms arbeiten sie während zweier bis fünf Monate jeweils für ein paar wenige Tage in einem externen Unternehmen. Dabei sammeln sie Berufserfahrung unter realen Bedingungen und erhalten eine qualifizierte Rückmeldung von einer Fachperson aus der Wirtschaft. Parallel dazu läuft die Jobsuche weiter.

«Die Erwartungen sind erfüllt worden»

Für den Egnacher Gemeinderat tönte das alles vielversprechend. Er bewilligte im letzten August einen Kredit von rund 100000 Franken für ein Pilotprojekt, das vor kurzem abgeschlossen worden ist. Mit den Ergebnissen sind die Beteiligten sehr zufrieden. «Die Erwartungen sind erfüllt worden», sagt Schenker.

Die Hälfte der zehn Teilnehmer – mehr oder weniger alle in Frage kommenden Personen im Dorf – sollte am Schluss finanziell auf eigenen Füssen stehen, womit die Investition gemäss Modellrechnung nach neun Monaten amortisiert gewesen wäre. Tatsächlich musste die Gemeinde per Ende April fünf Personen keine Sozialhilfe mehr zahlen, was monatliche Einsparungen von rund 7600 Franken bedeutet. Und dabei war die Ausgangslage keine einfache. Rund die Hälfte der Teilnehmer verfügt über keine berufliche Ausbildung.

Einer fand nach sechs Jahren plötzlich eine Stelle

Die Entlastung der Gemeinderechnung hat allerdings nicht in allen Fällen damit zu tun, dass die betreffende Person den Sprung in die finanzielle Unabhängigkeit geschafft hat. Ein Mann verweigerte sich dem Programm grundsätzlich und erschien gar nicht erst zum Gespräch, was für ihn nicht ohne Folgen blieb. Ein anderer tat es ihm gleich, suchte aber selber erfolgreich eine Stelle, nachdem er zuvor sechs Jahre lang Sozialhilfe bezogen hatte. Ein Dritter tauchte ganz ab und verliess möglicherweise die Schweiz. Ein Vierter klinkte sich im Verlauf des Programms aus und liess nichts mehr von sich hören, was Sanktionen nach sich zog. Ein Fünfter fand einen Job, musste den Betrieb während der Probezeit aber wieder verlassen und suchte dann selber etwas Neues. Ein 45-Jähriger aus Sri Lanka bekam einen Arbeitsvertrag für eine 50-Prozent-Stelle als Küchengehilfe in einem Restaurant; davor war er über zwei Jahre in einem Beschäftigungsprogramm.

Doch es gab auch solche, die zwar motiviert an die Sache gingen, aber doch nicht ins Ziel kamen. Eine Frau brach in einem Praxisbetrieb zusammen, weil ihr der Druck zu gross war. Eine 59-Jährige erhielt zwar gute Noten für ihren Einsatz während der Fachabklärungen in zwei Pflegebetrieben, für eine Festanstellung reichte es ihr aber nicht. Immerhin hat sie ihr Selbstwertgefühl zurück und glaubt an ihre Chance, wie sie selber sagt. «Wir unterstützen die Frau deshalb weiter», sagt Sturzenegger. Zuletzt arbeitete sie als Pflegehelferin in einer Demenzstation. Zwei Personen fielen gleich zu Beginn aus dem Programm. Ausschlusskriterien sind ein Suchtproblem oder psychische Schwierigkeiten.

«Fast jeder findet so eine Stelle»

Gemeindepräsident Stephan Tobler hofft, dass andere Gemeinden und Städte in der Region aufgrund der Erfahrungen in Egnach ebenfalls die Zusammenarbeit mit der ORS suchen. Auch diejenigen, die dem Programm bis jetzt kritisch gegenüberstanden. Das Angebot sei vor allem deshalb attraktiv, weil man nur für konkrete Leistungen bezahlen müsse, sagt Gilbert Piaser, der Geschäftsführer der Regio Oberthurgau, in der alle Gemeinden und Städte zusammengeschlossen sind.

«Ich bin überzeugt, dass über kurz oder lang alle mitmachen.»

Der Egnacher Sozialdienst-Leiter Pius Schenker würde es sich wünschen: «Fast jeder Sozialhilfe-Empfänger sollte in diese wirtschaftliche Schule gehen.» Das Programm sei hart, aber fair. Wer motiviert sei und eine gewisse Flexibilität zeige, finde so auch bei relativ schlechten Kenntnissen der deutschen Sprache mit grosser Wahrscheinlichkeit eine Stelle. Profitieren würden alle, sagt Sturzenegger. «Denn wer keine Arbeit hat, wird krank.»

Aktuell betreut die ORS 20 Personen im Egnacherhof, sie wurden ihr von verschiedenen Gemeinden in der Region Oberthurgau zugewiesen.

ORS

Die Firma ORS mit Sitz in Zürich wurde 1992 gegründet und arbeitet im Bereich der Betreuung und Integration von Asylbewerben und Flüchtlingen. Das Unternehmen hat sich nach eigenen Angaben zum Ziel gesetzt, geflüchtete Menschen während ihres Auf­enthalts in unserem Land und ­gemäss ihrem Verfahrensstand bestmöglich zu unterstützen und professionell zu begleiten. In der Schweiz beschäftigt ORS 800 Mitarbeiter. Aktiv ist die Firma auch in Deutschland, Österreich und Italien. Angebote hat sie auch für Sozialhilfe-Empfänger, beispielsweise ein Job-Coaching oder ein neues Arbeitsintegrationsprogramm, das Egnach getestet hat. ORS arbeitet anders als die meisten anderen Organisationen in der Branche gewinnorientiert, weshalb die Firma immer wieder in der Kritik steht. (mso)
(https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/kreuzlingen/egnach-geht-bei-der-integration-neue-wege-und-macht-mit-sozialhilfebezuegern-eine-harte-aber-faire-schule-ld.1117739)

+++GRIECHENLAND
Flüchtlinge auf Samos: ein Dilemma – auch für die Einwohner
Die griechische Insel Samos ist bekannt für ihre Schönheit. Aber ein hoffnungslos überfülltes Flüchtlingslager hat das Image beschädigt. Vor den Europawahlen spaltet das Thema Migration die Meinungen. Wir sind nach Samos gereist, um festzustellen, wieviel Wahrheit dahinter steckt.
https://de.euronews.com/2019/05/10/fluechtlinge-auf-samos-ein-dilemma-auch-fuer-die-einwohner

+++MITTELMEER
NGO-Schiff auf Lampedusa beschlagnahmt
Der Crew der “Mare Jonio” wird Beihilfe der Schlepperei vorgeworfen
Rom – Das Schiff “Mare Jonio” der privaten italienischen Rettungsorganisation “Mediterranea” mit 30 Personen an Bord ist am Freitag auf Lampedusa gelandet und von den Justizbehörden beschlagnahmt worden. Der Crew wird Beihilfe der Schlepperei vorgeworfen, wie italienische Medien berichteten.
https://mobil.derstandard.at/2000102911006/NGO-Schiff-auf-Lampedusa-beschlagnahmt
-> https://af.reuters.com/article/tunisiaNews/idAFL5N22M3UL?fbclid=IwAR3VIubFdkXBMj7KOsiRWbsT0wE5a98_DG3FAhl_RjMkATB15UrdAXCefFI
-> http://www.taz.de/Seenotrettung-im-Mittelmeer/!5592719/

Festung Europa: Salvinis Spion
Eigentlich war es Pietro Gallos Job, auf einem Seenotrettungsschiff für Sicherheit zu sorgen. Dann machte er eine merkwürdige Beobachtung und informierte den heutigen Innenminister. Nun drohen zehn SeenotretterInnen zwanzig Jahre Haft.
https://www.woz.ch/1919/festung-europa/salvinis-spion

Dutzende Tote nach Untergang von Flüchtlingsboot befürchtet
Nach einem Bootsunglück vor Tunesien werden Dutzende Flüchtlinge vermisst. Fischer konnten 16 Schiffbrüchige retten.
https://www.derbund.ch/panorama/vermischtes/dutzende-tote-nach-untergang-von-fluechtlingsboot-befuerchtet/story/27425566

Medienbericht: Offenbar 70 Flüchtlinge vor tunesischer Küste ertrunken
Dutzende Flüchtlinge sind einem Bericht zufolge unweit der Küste Tunesiens ertrunken. Ihr Boot war im internationalen Gewässer gesunken.
https://www.spiegel.de/politik/ausland/fluechtlinge-70-menschen-vor-der-tunesischen-kueste-ertrunken-a-1266841.html
-> https://www.neues-deutschland.de/artikel/1118458.fluechtlinge-im-mittelmeer-mindestens-migranten-ertrinken-vor-tunesien.html
-> https://www.nzz.ch/panorama/mindestens-70-migranten-ertrinken-vor-tunesien-ld.1480940
-> https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-05/tunesien-bootsunglueck-fluechtlinge-seenotrettung
-> https://www.tagesschau.de/ausland/fluechtlinge-tunesien-103.html

Italien: Marineboot mit Migranten darf Hafen anlaufen
Innenminister Salvini drohte, sie nicht an Land zu lassen. Aber jetzt gibt es Hoffnung für die knapp 70 Migranten an Bord eines italienischen Marineschiffes: Sie dürfen einen Hafen anlaufen.
https://www.spiegel.de/politik/ausland/italien-marineboot-mit-migranten-darf-hafen-anlaufen-a-1266824.html

Die «älteste Schlepperin der Schweiz» und die Crew eines deutschen Rettungsschiffes: Wer den diesjährigen Paul-Grüninger-Preis erhält
Der Paul-Grüninger-Preis 2019 richtet sich gegen die Kriminalisierung von Fluchthelferinnen und Fluchthelfern. Viele von ihnen treffen zur Preisverleihung vom Freitag aus ganz Europa in St.Gallen ein.
https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/angeklagt-und-ausgezeichnet-wer-den-diesjaehrigen-paul-grueninger-preis-erhaelt-ld.1117674

Auszeichnung für Zivilcourage – RaBe-Info 10.05.2019 (ab 06:07)
Paul Grüninger Preis werden alle drei Jahre Menschen geehrt, die besondere Menschlichkeit und Zivilcourage zeigen, oft im Zusammenhang mit Migration und Flucht. Am 10. Mai 2019 erhält die Crew des Rettungsschiffs Iuventa den grossen Preis von 50’000 Franken dafür, dass sie auf dem Mittelmeer zahlreichen Geflüchteten in Seenot das Leben gerettet hat. Ebenfalls geehrt – mit je 10’000 Franken – werden die Menschenrechtsaktivistin Anni Lanz und das Mosaik Support Center auf Lesbos.
https://rabe.ch/2019/05/10/rettungsschiff-iuventa-ausgezeichnet/

Küstenwache in Italien Flüchtlinge gerettet – Salvini verärgert
Im Mittelmeer sind 76 Menschen von der italienischen Küstenwache und einer privaten Organisation vor dem Ertrinken gerettet worden. Für Italiens Innenminister ist das ein Ärgernis – er machte seinem Unmut sofort Luft.
https://www.tagesschau.de/ausland/fluechtlinge-italien-143.html
-> https://www.neues-deutschland.de/artikel/1118427.italien-und-mittelmeer-salvini-laesst-fluechtlinge-wieder-nicht-an-land.html

+++FREIRÄUME
Neues Leben im alten Stadion Gurzelen in Biel
Das alte Bieler Gurzelenstadion wird als temporärer Freiraum genutzt – bis es ein Bauprojekt gibt. Im Moment bietet es Platz für eine bunte Mischung aus Quartierbewohnern, Hobbygärtnern und Künstlern.
https://www.srf.ch/play/tv/popupvideoplayer?id=29cbfcc1-407a-49d5-a0cf-2889a5831828&startTime=739.794

+++GASSE
«Süchtig» (1/3): Verzweiflung und Hoffnung
Drei Personen kämpfen gegen unterschiedliche Suchtprobleme an. Im Format «Süchtig» begleitet SRF sie dabei. Verzweiflung und Hoffnung liegen in Folge 1 nahe beieinander.
https://www.srf.ch/play/tv/suechtig/video/suechtig-13-verzweiflung-und-hoffnung?id=123728c0-213a-4a64-ad78-ad5c1c38f84b

+++DEMO/AKTION/REPRESSION
Juni: Auf zum Frauen*streik!
In der Nacht vom 6. auf den 7. Mai haben wir die Stassen in verschiedenen Quartieren Berns bunt und politisch gestaltet. Mit gekleisterten Plakaten, gesprayten Parolen und verteilten Flyern haben wir ein queerfeministisches Zeichen gesetzt.
https://barrikade.info/article/2258

(FB RJG)
Letzte Nacht haben wir beim Auktionshaus Dobiaschofsky in Bern ein grosses Foto von Che Guevara aufgeklebt mit der Aufschrift «Revolution not for sale». Das Original des abgebildeten Fotos soll heute versteigert werden bei einem Startpreis von 7500 CHF.
Wenn das Bürgertum tausende, vielleicht zehntausende Franken ausgibt für ein Bild eines Revolutionärs, welcher gegen den Kapitalismus, Imperialismus und die Diktatur gekämpft hatte, zeigt sich die gesamte Perversion dieses Wirtschaftssystems. Durch die Stilisierung als popkulturelles Symbol wird Che entpolitisiert und ein Abbild von ihm zu einem bürgerlichen Liebhaberobjekt oder vielleicht gar zur Kapitalanlage.
Zugleich zeigt sich an diesem Beispiel eine zutiefst asoziale Eigenschaft des Eigentums: Es schliesst aus. Denn dieses politisch und historisch symbolische Foto wird gewinnbringend von einem Auktionshaus verkauft, um danach wieder in privaten Händen zu landen. Damit wird die Allgemeinheit von diesem Kulturgut ausgeschlossen und nur jene Person, die am meisten Geld aufbringen kann, besitzt das alleinige Recht, darüber zu entscheiden, wer den Abzug sehen darf. Der Lohn gebührt dem Fotografen, die Respekt gebührt Che, der Hass gebührt dem Auktionshaus, den Bietenden und vor allem diesem scheiss System.
https://www.facebook.com/rjgbern/posts/1351507381668445

Weltwoche angegriffen
Wir haben vom 8.5.19 auf den 9.5.19 das Büro der Weltwoche mit Farbe verschönert.
Die Weltwoche schürt ein reaktionäres Klima. Sie sind offen frauenverachtend und fremdenfeindlich. Sie unterstützen einen ideologischen Angriff von oben, um die Ausbeutungs- und Unterdrückungsverhältnisse, dieser kapitalistischen Gesellschaft aufrecht zu erhalten. Darum hat ein Vertreter dieses Hetzblattes nichts am 1. Mai, dem internationalen Kampftag der ArbeiterInnenklasse zu suchen. Alex Bauer, ein Weltwoche Journalist, erdreistete sich seit Jahren an das 1. Mai Fest zu kommen. Dieses Jahr wurde ihm klar gezeigt, dass Fratzen wie seine, nicht willkommen sind.
Frauen schlagen zurück gegen rechte Hetzer!
Nach dem 1. Mai, ist vor dem 14. Juni.
Frauenkampf im Klassenkampf, machen wir den Bonzen Dampf.
https://barrikade.info/article/2257

+++AUSLÄNDER*INNEN-RECHT
Aberkennung der Flüchtlingseigenschaft für Kosovaren ist rechtens
Das Bundesverwaltungsgericht weist die Beschwerde eines Kosovaren ab, der sich gegen die Aberkennung der Flüchtlingseigenschaft und den Widerruf des Asyls gewehrt hatte. Die Lage in Kosovo sei heute so stabil, dass der Mann keinen internationalen Schutz mehr benötige.
https://www.nzz.ch/schweiz/aberkennung-der-fluechtlingseigenschaft-fuer-kosovaren-ist-rechtens-ld.1480844
-> Medienmitteilung Bundesverwaltungsgericht: https://www.bvger.ch/bvger/de/home/medien/medienmitteilungen-2019/fluechtlingseigenschaft-wurde-korrekterweise-aberkannt.html
-> https://www.nzz.ch/schweiz/aberkennung-der-fluechtlingseigenschaft-fuer-kosovaren-ist-rechtens-ld.1480844

+++BIG BROTHER
Bericht: Monsanto wollte Gegner «überwachen»
Die Bayer-Tochter soll eine geheime Liste mit Kritikern in Frankreich geführt haben. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen eingeleitet.
https://www.derbund.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/bericht-monsanto-wollte-gegner-ueberwachen/story/20689116
-> https://www.nzz.ch/wirtschaft/monsanto-justiz-in-frankreich-leitet-ermittlungen-ein-ld.1481084

+++ANTIFA
Bunter Haufen macht gegen 5G mobil
Der Kampf gegen die Einführung von 5G vereint eine Vielzahl verschiedener Gruppen: Linke wie Bürgerliche, Esoteriker und Antisemiten.
https://www.derbund.ch/bern/bunter-haufen-macht-gegen-5g-mobil/story/12001033

+++ANTIRA
Rassismus an Basler Fasnacht: Ermittler tappen noch im Dunkeln
Zwei Fälle von möglichem Rassismus an der Basler Fasnacht hatten schweizweit für Schlagzeilen gesorgt. Selbst die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus schaltete sich ein. In einem Fall hat auch die Basler Staatsanwaltschaft ein Verfahren eröffnet – bisher aber erfolglos.
https://www.basellandschaftlichezeitung.ch/basel/basel-stadt/rassismus-an-basler-fasnacht-ermittler-tappen-noch-im-dunkeln-134453351

+++BOULEVARD
«Krasser Eingriff in die Intimsphäre»: Spiess-Hegglin gewinnt gegen den «Blick»
Der Blick verliert vor Gericht gegen die ehemalige Zuger Kantonsrätin Jolanda Spiess-Hegglin. Ihre Persönlichkeit sei durch die Berichterstattung schwer verletzt worden.
https://www.luzernerzeitung.ch/schweiz/krasser-eingriff-in-die-intimsphaere-spiess-hegglin-gewinnt-gegen-den-blick-ld.1117722
-> https://www.srf.ch/news/schweiz/ein-meilenstein-jolanda-spiess-hegglin-gewinnt-gegen-den-blick?wt_mc_o=srf.share.app.srf-app.twitter
-> https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/persoenlichkeitsverletzung-spiesshegglin-gewinnt-gegen-den-blick/story/24268131
-> https://www.zentralplus.ch/de/news/gesellschaft/5594297/Jolanda-Spiess-Hegglin-triumphiert-vor-Gericht-%C3%BCber-%C2%ABBlick%C2%BB.htm
-> https://www.nzz.ch/schweiz/jolanda-spiess-hegglin-gericht-bejaht-persoenlichkeitsverletzung-durch-ringier-ld.1480840
-> https://www.20min.ch/schweiz/zentralschweiz/story/Gericht-gibt-Spiess-Hegglin-Recht-27602567
-> https://www.nau.ch/news/schweiz/zivilklage-von-jolanda-spiess-hegglin-gegen-ringier-ag-gutgeheissen-65520752
-> https://www.bluewin.ch/de/news/schweiz/spiess-hegglin-erringt-sieg-gegen-den-blick-249170.html
-> https://www.radiopilatus.ch/artikel/155194
-> https://www.persoenlich.com/medien/gericht-heisst-zivilklage-teilweise-gut
-> https://www.watson.ch/!758358872
-> https://www.tagblatt.ch/schweiz/krasser-eingriff-in-die-intimsphaere-spiess-hegglin-gewinnt-gegen-den-blick-ld.1117722
-> https://www.basellandschaftlichezeitung.ch/schweiz/krasser-eingriff-in-die-intimsphaere-spiess-hegglin-gewinnt-gegen-den-blick-134455859
-> https://www.mittellaendische.ch/2019/05/10/jolanda-spiess-hegglin-gewinnt-endlich-der-qualit%C3%A4tsjournalismus-wird-k%C3%BCnftig-profitieren-und-so-etwas-wie-gerechtigkeit-ist-endlich-realit%C3%A4t
->
-> https://derstandard.at/2000102879186/Krasser-Eingriff-in-Intimsphaere-Boulevardblatt-Blick-verurteilt?ref=rss
-> Rendez-vous: https://www.srf.ch/play/radio/popupaudioplayer?id=5252e062-a654-4d5a-987b-23410a599758
-> http://www.kleinreport.ch/news/spiess-hegglin-siegt-uber-den-blick-92279/
-> https://www.toponline.ch/news/schweiz/detail/news/spiess-hegglin-gewinnt-gegen-den-blick-00111160/
-> https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/ein-schlag-fuer-den-blick-eine-lektion-fuer-die-medien/story/13314617
-> https://www.srf.ch/news/schweiz/urteil-im-fall-spiess-hegglin-journalisten-muessen-sorgfaeltiger-arbeiten
-> Echo der Zeit: https://www.srf.ch/play/radio/popupaudioplayer?id=2c97d00f-5fd7-4e3c-8a97-f886af1db9bd
-> https://www.tele1.ch/artikel/155194/spiess-hegglin-gewinnt-gerichtsfall-gegen-blick
-> Schweiz Aktuell: https://www.srf.ch/play/tv/popupvideoplayer?id=29cbfcc1-407a-49d5-a0cf-2889a5831828&startTime=52.264
-> https://www.telezueri.ch/zuerinews/jolanda-spiess-hegglin-erhaelt-20000-franken-genugtuung-von-ringier-134459767