Medienspiegel: 20. November 2016

+++AARGAU «Dieser Award gehört allen, die Flüchtlingen helfen» Marit Neukomm aus Oberentfelden wurde zur «Aargauerin des Jahres» gewählt. Die Sportlehrerin und Mutter hat die Hilfsorganisation «Volunteers for Humanity» gegründet und hilft Flüchtlingen. Aktuell sammelt sie 50’000 Franken für eine mobile Zahnarztpraxis in einem Flüchtlingslager. http://www.srf.ch/news/regional/aargau-solothurn/dieser-award-gehoert-allen-die-fluechtlingen-helfen Gemeinde steckt in einer Zwangslage und prüft Bau von Asylcontainern Da kommenden Herbst die Mietverträge auslaufen, weiss Fahrwangen nicht, wo sie dann ihr Kontingent an Asylsuchenden unterbringen kann. Nun prüft die Gemeinde den Bau von Wohncontainern. An der Gemeindeversammlung wird über 380’000 Franken abgestimmt. http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/lenzburg/gemeinde-steckt-in-einer-zwangslage-und-prueft-bau-von-asylcontainern-130731207 +++ZÜRICH Zürcher Jugendzentren wollen zusätzliche Angebote für Flüchtlinge Innerhalb von wenigen Monaten haben die Zürcher Jugendzentren eine grosse Gruppe von neuen Besuchern hinzugewonnen: Jugendliche Flüchtlinge, die ohne Familie in die Schweiz gekommen sind. Nun überlegt sich die Offene Jugendarbeit Zürich spezielle, auf diese Jugendlichen zugeschnittene Angebote. http://www.srf.ch/news/regional/zuerich-schaffhausen/zuercher-jugendzentren-wollen-zusaetzliche-angebote-fuer-fluechtlinge +++SCHWEIZ Wegen Gefährdung des Lebens einer Schwangeren: Grenzwächter angeklagt BRIG VS – Im Juli 2014 erlitt eine Syrerin eine Totgeburt bei ihrer Rückführung der Schweizer Grenzwache nach Italien. Nun wird der Grenzwächter angeklagt. http://www.blick.ch/news/schweiz/westschweiz/wegen-gefaehrdung-des-lebens-einer-schwangeren-grenzwaechter-angeklagt-id5784384.html -> Bericht 10vor10 10.07.2014: http://www.srf.ch/news/schweiz/fluechtlingsdrama-auf-schweizer-boden — NZZ am Sonntag 20.11.2016 Grenzwächter angeklagt Wegen Gefährdung des Lebens einer Schwangeren soll ein Beamter belangt werden Bei einer Rückführung nach Italien durch die Schweizer Grenzwache hat eine Syrerin eine Totgeburt erlitten. Einen Beteiligten will die Militärjustiz zur Verantwortung ziehen. Andreas Schmid Geschehen ist es am 4. Juli 2014. Eine damals 21-jährige Syrerin erlitt in Domodossola (I) eine Totgeburt, nachdem sie von Schweizer Grenzwächtern mit einer Gruppe von Flüchtlingen dorthin gebracht worden war. Die für das Grenzwachtkorps (GWK) zuständige Militärjustiz leitete eine Untersuchung ein. Gegen einen GWK-Mitarbeiter wird laut Dina Raewel, der Anwältin des Opfers, voraussichtlich Anklage wegen Gefährdung des Lebens der Schwangeren erhoben. Eine Tötung des Kindes sei aber vermutlich nicht Gegenstand des Prozesses, kritisiert Raewel. Von zuerst vier Tatverdächtigen werde nur der verantwortliche Tagesleiter angeklagt. Militärjustiz-Sprecher Tobias Kühne will sich inhaltlich nicht äussern. Er bestätigt nur, dass das Verfahren kurz vor dem Abschluss stehe. Einen wesentlichen Bestandteil der Ermittlungen bildet ein vom militärischen Untersuchungsrichter bestelltes Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Bern. Dieses befasst sich aus ärztlicher Sicht mit den Vorkommnissen während der Rückführung. Der Bericht fasst zusammen: Auf der Zugreise von Italien Richtung … Medienspiegel: 20. November 2016 weiterlesen