Un détenu incendie sa cellule dans un centre d’expulsion

Ce dimanche 16 avril, peu après 11h du matin, un détenu enfermé dans le centre de détention administrative à Granges (VS) et en vue d’être expulsé a mis feu à sa cellule. Il y „est parvenu à l’aide d’un briquet et a été gravement blessé. Après l’arrivée des pompiers, il a été emmené en hélicoptère à l’hôpital universitaire de Genève. Sa vie est en danger.

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ORS AG: Schweigen ist Gold

Die Beziehungen und Geldflüsse im Asylwesen sind kompliziert. Wenig hilfreich ist, dass sämtliche Akteure mit Informationen geizen. Mittendrin sitzt die ORS Service AG, eine profitorientierte Aktiengesellschaft, die mit der Betreuung von Asylsuchenden Gewinn erwirtschaftet. Ein Versuch, die Verstrickungen zu lösen.

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Der ORS-Konzern. Illustration: Moritz Koller

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Sabotage an Bernmobil

Wir haben in der Nacht auf den 14 März die Münz- und Kartenschlitze der Bernmobilticketautomaten der grossen Hauptlinien mit Leim verklebt. Zum einen bedeutet das ‚gratis Trämli fahre‘ für alle, aber auch einen erheblichen Einnahmeverlust für Bernmobil. Zudem soll dies auch eine Warnung sein an alle modernen Sklaventreiber*innen, dies ist nicht die erste und nicht die letzte Aktion!

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Die verdrehte Flüchtlingsdebatte

Die Migrations- und Asylpolitik steht seit Jahren im Zentrum einer tendenziösen und irreführenden Berichterstattung, die nicht nur fremdenfeindlichen fearteien, sondern der vorherrschenden neoliberalen Politik insgesamt hilft: Anstatt die zunehmende soziale Ungleichheit und Prekarisierung zu thematisieren, werden Flüchtlinge und Migrant*innen als kulturelle und ökonomische Bedrohung stigmatisiert.

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In Kappelen ist ein Bundesasyllager geplant

Ab 2019 sollen in der berner Gemeinde Kappelen 270 Geflüchtete in einem Lager einquartiert werden. Im Lager wollen die Behörden Menschen warten lassen. Warten auf einen Asylentscheid oder auf eine Ausschaffung. Der Bund gibt an, derzeit die nötigen Um- und Neubauten zu planen, die erforderlichen Bewilligungsverfahren einzuleiten und die Bau- und Einrichtungsarbeiten zu realisieren. Für Widerstand gegen diesen Ort der Entrechtung und Entmenschlichung bestehen also noch Möglichkeiten.

GEFLÜCHTETE FAMILIE LANDET NACH ZWANGSAUSSCHAFFUNG IN MILANO AUF DER STRASSE

Am Dienstag 29.11.2016 schafften die Schweizer Behörden eine eritreische Familie unter Zwang von Bern via Genf nach Italien aus. Seit der Ausschaffung sind die geflüchtete Mutter und ihre drei minderjährigen Kinder auf sich selbst gestellt. Die Schweiz wäre verpflichtet gewesen, von den italienischen Behörden eine Zusicherung für eine altersgerechte Unterbringung der Kinder einzuholen. Da die Schweiz ihrer Pflicht nicht nachgekommen ist, hat sie mit der Ausschaffung der Familie A. den Art. 3 EMRK verletzt. Der EGMR hat mit dem Urteil Tarakhel gegen die Schweiz beschlossen, dass Ausschaffungen von Familien nach Italien nur dann in Übereinstimmung mit der EMRK sind, wenn entsprechende Zusicherungen eingeholt wurden. „Die Schweiz muss die Familie unverzüglich wieder zurückholen und in das Asylverfahren aufnehmen“, fordern das Solidaritätsnetz Bern, Augenauf Bern und das Bleiberecht Kollektiv Bern. Weiterlesen